Land legt Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler auf

Land Brandenburg und ILB news

Zuschüsse zwischen 5.000 und 60.000 Euro möglich – Anträge können ab Mitte der nächsten Woche über die ILB gestellt werden

Potsdam, 20. März 2020.

Brandenburgs Landesregierung legt ein Soforthilfeprogramm auf, das sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind.

Wie Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach heute in Potsdam mitteilten, besteht dieses Soforthilfeprogramm aus zwei Bestandteilen:

Zum einen sollen notleidende Unternehmen unbürokratisch und kurzfristig zwischen 5.000 und 60.000 Euro zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung erhalten können. Diese Soforthilfen sollen nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Die Unterstützung aus dem neuen Soforthilfeprogramm wird gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

bis zu 2 Erwerbstätigebis zu 5.000,- EUR
bis zu 5 Erwerbstätigebis zu 10.000,- EUR
bis zu 15 Erwerbstätigebis zu 15.000,- EUR
bis zu 50 Erwerbstätigebis zu 30.000,- EUR
bis zu 100 Erwerbstätigebis zu 60.000,- EUR

Die Anträge können voraussichtlich ab Mitte der nächsten Woche über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden. Unternehmen und Freiberufler, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, wenden sich bitte ab Programmstart an die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), Tel: 0331 – 660 2211, E-Mail: beratung@ilb.de.

Nähere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Ministeriums und der ILB unter nachfolgendem Links: Brandenburger Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie, Investitonsbank des Landes Brandenburg ILB