Buchvorstellung über die Brüder Echtermeyer

Denker, Stifter, Revolutionär – die Brüder Echtermeyer

Ernst Theodor Echtermeyer gilt als großer Sohn der Stadt Bad Liebenwerda. Von 1995 bis zu seiner Schließung 2007 trug das hiesige Gymnasium den Namen des Publizisten, Literaturhistorikers und Philosophen (1805-1844). Doch über den Menschen Echtermeyer war kaum etwas bekannt. Renate Sachse, pensionierte Lehrerin aus Bad Liebenwerda, die selbst am Echtermeyer-Gymnasium unterrichtete,  hat diese Wissenslücke schließen wollen und sich auf Spurensuche in Archiven und Bibliotheken begeben. Was sie herausfand, überraschte nicht nur sie selbst. Denn Theodor Echtermeyer, dessen Leben sie biografisch nachzeichnet, hatte zwei Brüder, deren Lebensgeschichte ebenfalls Bemerkenswertes enthält. Als Jurist geriet Ernst Bruno Echtermeyer (1811-1871) in Herzberg wegen seines revolutionären Wirkens in den Jahren 1848/49 ins Fadenkreuz des preußischen Staates. Ernst Robert Echtermeyer (1807-1876) machte indes als Kaufmann in Dresden Karriere, wo er zwar auch an der Revolution von 1848 mitwirkte, sich vor allem aber als Stifter hervortat. Auf ihn geht unter anderem die Echtermeyersche Stiftung in Liebenwerda zurück, die mittellosen, aber begabten Schülern einen Bildungsweg ermöglichte.

Ermöglicht wurde das Erscheinen des Buches, das im Verlag innsbruck university press erschienen ist, durch die Unterstützung der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, den Landkreis Elbe-Elster, die Stadt Bad Liebenwerda und die Dr.-Wolfgang-Liebe-Stiftung.

Bildtext:

Autorin Renate Sachse (r.) übergibt bei der Buchpräsentation im Rathaussaal je ein Exemplar an die Vertreter der Sponsoren: Thomas Richter, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde, Dr. Sabine Krauße, Dr.-Wolfgang-Liebe-Stiftung, Thomas Hettwer, Sparkassen-Stiftung, und Andreas Pöschl , Leiter Kulturamt Elbe-Elster.