Der Glockenturm



Im Jahre 1929 stifteten die Brüder Georg und Julius Müller zur Erinnerung an ihrem Geburtsort 5000,- Mark für die
Anschaffung von zwei Glocken und zum Bau des dazugehörigen Glockenturmes. Die große Glocke war den Gefallenen des ersten
Weltkrieges gewidmet und trug folgende Inschrift: „Wenn ich ertöne - gedenke der Söhne - die Blut und Leben für Euch
gegeben“. Die zweite kleinere Glocke hatte die Inschrift: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein
Wohlgefallen“.

Am 16.10.1929 erfolgte die feierliche Einweihung des Klinkerbaues. Die Glocken läuteten nun dreimal an jedem Werktag (Schulbeginn,
Mittagsstunde und Feierabend), sowie zu Festtagen, bei Tod eines Gemeindemitgliedes und Beerdigungen. Dabei waren sie weit über
das Dorf im Tal der Schwarzen Elster zu hören.

Weitere ausführliche Informationen zur bewegten und interessanten Geschichte des Glockenturmes und seiner zwei Glocken erfahren Sie
im ausführlichen Chronikbericht.



ausführlicher Chronikbericht (Druckversion)


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