Bad Liebenwerda eine Stadt zum Wohlfühlen
 
Historische Informationen zur Kurstadt Bad Liebenwerda und deren Ortsteile
 
Unsere Stadtgeschichte von 2005 bis heute
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Am 05. Januar 2006 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen Bad Liebenwerda und Elsterwerda unterzeichnet. Er beinhaltet das Zusammenwirken der Städte Bad Liebenwerda und Elsterwerda als gemeinsames Mittelzentrum in Funktionsergänzung.

775 Jahre Bad LiebenwerdaMit einem Festwochenende vom 26. bis 28. Mai 2006 feierte die Stadt ihre 775jährige Ersterwähnung. Bürger und Gäste, unter anderem auch aus den Partnerstädten Nowe Miasteczko und Lübbecke, erfreuen sich am Freitag nach der Eröffnung an einem Gospelkonzert in der Nikolaikirche.

Den Sonnabend bestimmten Musikveranstaltungen, ein volkstümlicher Handwerks-, Handels- und Bauernmarkt und ein Kinderfest. Das ebenfalls stattfindende traditionelle „Schlauchbootrennen“ der Feuerwehren wurde für den festlichen Anlass um einen Wettkampfpunkt erweitert. Zum Gaudi der Zuschauer paddelten die Bürgermeister des Gewässertourismusverbundes Bad Liebenwerda, Uebigau-Wahrenbrück, Mühlberg und Falkenberg um die Wette. Das unter dem Motto „Wir paddeln gemeinsam für unsere Region“ stehende „Rennen der Bürgermeister“ könnte durchaus zur Tradition werden! Eine Abendveranstaltung mit Livemusik und ein Feuerwerk ließ den Tag ausklingen.

Geburtstag Pharmazierat Wolfgang LiebeDas alljährliche „Brunnenfest“ der Mineralquellen GmbH Bad Liebenwerda und der „Elsterlauf“ bildeten am Sonntag den Abschluss des Festwochenendes.

Anlässlich seines 90. Geburtstages wurde Pharmazierat Wolfgang Liebe am 17. Juni 2007 für seine Verdienste für die Stadt geehrt.

Dem dienstältesten Apotheker Deutschlands wurde auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Titel des Ehrenbürgers zuerkannt. „Der von jeher mit seiner Stadt eng verbundene Apotheker sei immer für die Menschen und seine Stadt da gewesen, mit offenem Herz und mit offener Hand“, so der allgemeine Tenor der Festredner.

Brücke über den MühlgrabenIm Oktober 2009 wurde der Ersatzneubau der seit 2006 gesperrten Brücke über den Mühlgraben frei gegeben.

Die nur Fußgängern und Fahrradfahrern vorbehaltene Brücke wurde aus Bongossi gefertigt. Sie dient der „kurtouristischen“ Verbindung der „Südstadt“ mit dem Kurpark, vor allem in Richtung „Haus des Gastes“.

Ehrenbürger Horst KuhlAuf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde im Mai 2010 im Rahmen des traditionellen Brunnenfestes der Geschäftsführer der Mineralquellen GmbH Horst Kuhl zum Ehrenbürger ernannt.

Er war und ist Garant für die erfolgreiche Entwicklung der Mineralquellen GmbH, dem größten Arbeitgeber unserer Stadt. Das Image des Unternehmens wirkt zudem weit über die Grenzen des Landes Brandenburgs hinaus und trägt dazu bei, Bad Liebenwerda bekannt zu machen.
Horst Kuhl hat sich mit Geradlinigkeit, Konsequenz und Engagement um die Entwicklung der Stadt Bad Liebenwerda verdient gemacht.

Hochwasser in Bad Liebenwerda und Umgebung – Katastrophenalarm im Elbe-Elster Kreis

Mit einem historischen Pegelstand von über 3,50 Metern forderte die Schwarze Elster die Freiwillige Feuerwehr, die aus vielen Teilen Brandenburgs herangezogenen Hilfskräfte und die vielen freiwilligen Helfer bis zur Erschöpfung.

Hochwasser 1 Hochwasser 2 Hochwasser 3 Hochwasser 4 

Mehr als 800 Helfer waren im Einsatz, 150 000 Sandsäcke wurden in das Hochwassergebiet gebracht. Immer wieder mussten Sickerstellen beseitigt und schadhafte Dämme stabilisiert werden. Fieberhaft wurde ein Ersatzdeich in Zobersdorf gebaut. Die Vorbereitungen zur Evakuierung der Innenstadt wurden getroffen. Hochwasser 5In der kritischsten Zeit (vom 28. September bis 1. Oktober 2010) waren ca. 250 Feuerwehrleute und freiwillige Helfer allein aus Bad Liebenwerda und den 13 Ortsteilfeuerwehren im Einsatz. Feuerwehren aus dem Landkreis Teltow-Fläming und den Städten Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde, Polizeieinheiten mit Schlauchbooten aus Potsdam sowie das THW unterstützten unsere Einsatzkräfte.

In den darauf folgenden Tagen blieb die Situation sehr kritisch, auf eine Evakuierung konnte jedoch letztendlich verzichtet werden, da es den Einsatzkräften gelang, die Deiche abzusichern.

 

Abschluss einer umfassenden Restauration des Lubwartturms im Oktober 2011

lubwart_2Ein Investitionsaufwand von 500.000,00 € war nötig, um das 800 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt zu sanieren. Besucher können nun über eine neue Treppenanlage und ein Ausstiegshäuschen die Aussichtsplattform erreichen. Auch das Äußere des Turmes ist wieder originalgetreu. Der im Jahr 1965 zum Schutz vor dem Verfall aufgetragene Betonputz wurde entfernt und so das Ziegelmauerwerk wieder sichtbar gemacht. Kommende Generationen können nun an dem markanten Wahrzeichen noch ihre Freude haben.

 
Quellen: Unterlagen Stadtgeschichte, Auszüge Stadtchronik · Aufgestellt November 1992, Walter Hartwig (1997 verstorben), Weitergeführt 2000 Michael Ziehlke Stadtchronist
   
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